Eiweiß | Protein Wirkung Funktion und Nutzen verständlich erklärt

Ein Protein, umgangssprachlich auch Eiweiß genannt, ist ein biologisches Makromolekül, das aus Aminosäuren durch Peptidbindungen aufgebaut ist.

Proteine sind Bestandteile jeder Zelle und machen über 50% des menschlichen Trockengewichtes aus.

Somit bilden Proteine das Grundgerüst unseres Körpers.

Je nach biologischer Struktur erfüllen Proteine unterschiedliche Aufgaben wie zum Beispiel Zellbewegung, Transport von Nährstoffen, Zellschleusen (Ionenpumpen) und vieles mehr.

Haare, Haut, Herz, Hirn und Muskeln bestehen zum großen Teil aus Proteinen.

Das Protein wird in Magen und Darm verdaut und in kleinere Bestandteile zerlegt und aufgespaltet.

Die Darmschleimhautzellen resorbieren diese und führen die einzelnen Aminosäuren in die Blutbahn.

 

Insgesamt gibt es 21 verschiedene Aminosäuren die für den menschlichen Körper Interessant sind

 

Woraus besteht Protein

Besonders wichtig sind hierbei Isoleucin, Leucin, MethioninValinHistidinPhenylalaninTryptophan, Cystein, Lysin, da diese essentiell sind.

Das bedeutet das der Körper diese nicht selbst herstellen kann und der Mensch diese über Nahrung zu sich nehmen muss.

Ein Protein besteht aus verschiedenen Aminosäuren, die durch Pepitidbildungen zu Ketten verbunden sind, diese können eine Länge von bis zu mehreren tausend Aminosäuren haben.

Aminosäureketten mit einer Länge von unter ca. 100 Aminosäuren werden als Peptide und eine Aminosäurekette von über ca.100 Aminosäuren werden als Proteine bezeichnet.

Das größte bekannte menschliche Protein, besteht aus über 30.000 Aminosäuren.

 

 

Proteinform by AzaToth

Proteinform by AzaToth

Die Reihenfolge der Aminosäuren in einem Protein wird als Aminosäurensequenz bezeichnet und ist in der  Desoxyribonukleinsäure (DNA) codiert.

Ribosomen die „Proteinproduktionsmaschinerie“ der Zelle verwenden die DNA als “Bauplan”, um aus einzelnen Aminosäuren eine Polypeptidkette zusammenzusetzen.

Diese wird in der wässrigen Zelle in eine dreidimensionale Form eines bestimmten Proteinmoleküls gefaltet.

 

 

 

 

Protein Funktion im Körper

-Schutz

Proteine sind ein wichtiger Bestandteil der Immunabwehr und helfen dem Körper durch die Bildung der Antikörper Leukozyten gegen Infektionen, die durch Bakterien Vieren oder Toxine entstehen.

 

-Körperstruktur

Bis zu 1/3 des Körperproteins besteht aus Kollagene dies ist ein Stukturprotein der Haut, des Bindegewebes und der Knochen.

Als Stukturproteine sind die Kollagene das Grundgerüst der Zelle und geben somit die Beschaffenheit der Zelle an.

Die Proteine Myosine und Aktine verändern ihre Form in den Muskeln, dadurch entsteht Bewegung.

Haare und Nägel bestehen aus Kreatinstrukturen.

 

– Transport und Signalübertragung

Enzyme bestehen aus Proteinen, welche sehr spezifische biochemische Reaktionen in Lebewesen kontrollieren.

Ionenpumpen welche als Transportkanäle durch die Membran der Zellen fungieren und somit die Ionenkonzentration reguliert.

Transportproteine wie Hämoglobin welches den Sauerstoff im Blut an sich bindet und transportiert, oder Transferrin, welches Eisen bindet und es im Blut transportiert.

Membranrezeptoren bestehen meist aus mehreren Proteinen.

Diese befinden sich an der Membran außerhalb der Zelle, an welche ganz Spezifische Substanzen “andocken” können welche Reaktionen der Zelle herbeirufen.

Auf diese Art geschieht ein Großteil der Kommunikation in unserem Körper insbesondere in unserem Hirn mit vers. Neurotransmittern Serotonin, Dopamin, Adrenalin etc., welche ebenfalls Proteinkomplexe sind.

Kleinere Proteinkomplexe bilden Hormone und steuern Vorgänge im Körper.

Proteine sind ein wichtiger Bestandteil der Blutgerinnung, sodass der Körper bei einer Wunder vor Blutverlust geschützt ist, zugleich aber die Gefäße durch zu starke Gerinnung nicht verstopft.

 

 

-Reservestoff

In der Leber, Milz und Muskeln wird Protein gespeichert welches im Hungerzustand als Energielieferant verwendet wird.

Das gespeicherte Protein kann nach der Proteoyse zu Glykoneogenese oder direkt zur Energiegewinnung genutzt werden.

Bei der Glukoneogenese wird Glukose erzeugt, dieses Zuckermolekül wird bei “hungernden” Zelle in Energie umgewandelt.

 

Protein in der Zelle

Das Bild zeigt eine Zellmembran mit den enthaltenen Proteinen. Diese trennt die Zelle zum extrazellulären Raum ab und bildet somit die Außenschicht der Zelle.

Proteinbedarf

Der Proteinbedarf wird im Verhältnis zu dem Normalgewicht angegeben.

Übergewichtige benötigen nicht mehr als normal gewichtige Menschen.

In dem Alter von unter 6 Monaten benötigt der Mensch ca. 2.5g pro kg (g/kg). In dem Alter von 6-12 Monaten circa 1.3g/kg.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt den Proteintagesbedarf in dem Alter von 2-65 für ca. 0.8g/kg und in dem Alter von 65+ für ca. 1g/kg an.

Bei einer schwangereren Frau erhöht sich der Bedarf auf ca. 1g/kg.

Ein Bericht einer Expertenkommission der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (2013) gibt den täglichen Bedarf von ca. 0,91-1,2 pro kg bei einem Erwachsenen an.

 

Wertigkeit von Proteinen

Die biologische Wertigkeit von Proteinen gibt das Verhältnis an, in welchem Nahrungsproteine in Körpereigene umgewandelt werden.

Besonders wichtig sind hierbei die essentiellen Aminosäure.

Vollei bildet den Referenzwert, dessen biologische Wertigkeit als 100 definiert ist.

Bei der Definitionsfindung war das Vollei die Proteinquelle mit der höchsten bekannten Wertigkeit.Dadurch ist es möglich das andere Proteinquellen eine Wertigkeit von über 100      haben.

Aufgrund dessen, das die Proteine aus unterschiedlichen Aminosäuren und Verkettungen bestehen, erhöht eine Kombination aus verschiedenen Quellen die Wertigkeit.

 

** Gelatine hat eine Wertigkeit von 0%, da die Aminosäure Tryptophan vollständig fehlt.

Gelatine in Kombination mit einem tryptophanhaltigen Nahrungsmittel wie Rindfleisch hat eine Wertigkeit von 98%

Lebensmittel   Biologische Wertigkeit

 Vollei + Kartoffeln                 136

Molke + Kartoffel                    134

Fleisch + Vollkornreis             128

Milch + Weizenmehl               125

Vollei + Soja                             124

Vollei+ Weizenmehleiweiss  123

Vollei + Milch                           119

Reis+ Hefe                                118

Milch + Kartoffeln                    114

Vollei+ Mais                               114

Rindfleisch+ Kartoffeln           114

Soja+ Reis                                  111

Bohnen+ Vollei                         109

Soja+ Weizen                             103

Kartoffel+ Soja                           103

Bohnen+ Mais                            98

   **Gelatine + Rindfleisch         98

 

 

Lebensmittel        Biologische Wertigkeit
Vollei (Referenzwert)   100

Molkenprotein              104-110

Kartoffeln                        98-100

Rindfleisch                      92

Thunfisch                        92

Kuhmilch                         88

Edamer Käse                   85

Schweinefleisch              85

Soja                                   84-86

Sojamilch                         84

Reis                                   81

Magerquark                    81

Roggenmehl                   76-83

 Bohnen                           72

Mais                                  72

Putenbrust                       70

Roggen                              67

Bohnenweiss                    63

Vollkornreis                       64

Haferflocken                     64

Weizen                               59

Haselnuss                          50

Linsen                                 40-50

Weizenmehl                       47

Grüne Erbsen                     37

Möhren                                36

   **Gelatine                           0

Quelle: Neil A. Campbell: Biologie.  ISBN 3-8274-0032-5, S. 80.

International Human Genome Sequencing Consortium: Finishing the euchromatic sequence of the human genome. In: Nature. Band 431, Nr. 7011, 2004

International Human Genome Sequencing Consortium: Initial sequencing and analysis of the human genome. In: Nature. Band 409, Nr. 6822, 2001

P. Kapranov u. a.: Examples of the complex architecture of the human transcriptome revealed by RACE and high-density tiling arrays. In: Genome Research. Band 15, Nr. 7, 2005, S. 987–997

https://www.dge.de/

http://www.fao.org/ag/humannutrition/35978-02317b979a686a57aa4593304ffc17f06.pdf

R. Elango, M. A. Humayun, R. O. Ball, P. B. Pencharz: Evidence that protein requirements have been significantly underestimated.

http://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/43411/WHO_TRS_935_eng.pdf

 

 

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Wie viele meiner Leser bin ich Fitness begeistert. Die schlimmste Trainingseinheit ist für mich die Pause! Aufgrund dessen, dass es bis jetzt keinen Blog oder eine sonstige Informationsquelle gibt, die alle Informationen zum Thema Sport und Fitness bereithält mache ich es zu meiner Aufgabe diese Seite ins Leben zu rufen! Lab-Fit ist deine Seite auf die du zurückgreifen kannst, wenn du zu dem Thema Fitness etwas wissen möchtest!

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